Satzung des „ASV Hademarschen e.V.“

 

 

§ 1

Allgemeines

 

1.  Der Verein führt den Namen „ASV Hademarschen e.V.“ Er hat seinen Sitz in Hanerau-Hademarschen und ist unter der Nummer 87 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Rendsburg eingetragen. Der Gerichtsstand ist Rendsburg. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

2.  Der Verein unterhält die ordentliche Mitgliedschaft im Landessportfischerverband Schleswig-Holstein e.V. (LSFV), gegebenenfalls in dessen Rechtsnachfolger. Die Aufnahme weiterer Mitgliedschaften kann auf Beschluß der Mitgliederversammlung erfolgen.

 

3.  Der Verein ist berechtigt, erhaltene personenbezogene Daten der Mitglieder im Rahmen des Datenschutzrechtes und der satzungsgemäßen Zwecke zu verarbeiten.

 

4.  Anreden, Ämter- und sonstige Personenbezeichnungen werden in dieser Satzung zur Verbesserung der Verständlichkeit nur in der männlichen Form ausgedrückt. Es gelten jedoch stets auch gleichberechtigt die entsprechenden weiblichen Bezeichnungen.

 

 

§ 2

Zweck und Aufgaben des Vereins

 

1.  Der Verein ist ein auf innere Verbundenheit zur Natur aufgebauter Zusammenschluß von organisierten Anglern im Raum Hanerau-Hademarschen. Zweck des Vereins ist die Förderung der Landschaftspflege und des Naturschutzes. Sein vornehmstes Anliegen ist die nachhaltige Sicherung der Natur in ihrer Vielfalt, Eigenart und Schönheit, der Leistungsfähigkeit der Naturhaushalte, der Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, insbesondere gesunder Gewässer und der damit verbundenen Ökosysteme, zum Wohle der Allgemeinheit.

 

2.  Dieser Vereinszweck wird, verbunden mit der

gesetzlichen Hegepflicht, insbesondere erreicht durch

a.  die Wahrnehmung aller fischereilichen Interessen der Mitglieder durch aktive Beteiligung an relevanten Themen und Verfahren sowie konstruktive Zusammenarbeit mit Behörden, Vereinen und sonstigen Organisationen.

b.  das Schaffen, Verbessern und Erhalten einer gesunden, artenreichen und heimischen Tier- und Pflanzenwelt an und in den Gewässern;

c.  die Aus- und Fortbildung sowie die Information der Mitglieder in fischerei- und gewässerrelevanten Bereichen sowie zu waidgerechtem Verhalten;

d.  die Herausgabe von Vereinsinformationen an die Mitglieder;

e.  die Unterrichtung der Öffentlichkeit über Aufgaben und Ziele der Angelfischerei als naturverträgliche, nachhaltige Nutzung auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

f.   die Organisation und Durchführung von Gemeinschaftsveranstaltungen zur Entwicklung der Mitglieder zu aufgeschlossenen, kameradschaftlichen, einsatzfreudigen, verantwortungsbewußten und dem Naturschutzgedanken verpflichteten Anglern. Hierbei wird besonderer Wert auf die Integration Jugendlicher in die Vereinsarbeit und ihre spezielle Förderung gelegt.

g.  die Förderung und Pflege der Leibesübungen zur körperlichen Ertüchtigung und Gesunderhaltung.

 

 

§ 3

Gemeinnützigkeit, Neutralität

 

1.  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Mittel des Vereins dürfen nur satzungsgemäß verwendet werden. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

2.  Der Verein verhält sich parteipolitisch, konfessionell und weltanschaulich neutral.

 

 

§ 4

Mitgliedschaft

 

1.  Der Verein hat ordentliche Mitglieder, fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder.

 

2.  Ordentliche Mitglieder können volljährige natürliche Personen werden, die sich der Angelfischerei im Rahmen des § 2 dieser Satzung verbunden fühlen. Sechs- bis achtzehnjährige gehören der Jugendgruppe des Vereines an. Einzelheiten regelt die Jugendordnung. Minderjährige bedürfen der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters. Die Aufnahme ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Minderjährige bedürfen der Zustimmung ihres gesetzlichen Vertretungsberechtigten. Mit dem Beitritt erkennt das Mitglied auch die Satzungen übergeordneter Verbände in ihrer jeweils gültigen Fassung an.

 

3.  Fördernde Mitglieder können auf schriftlichen Antrag vom Vorstand aufgenommen und insbesondere in den Fällen des § 6 Abs. 3 lit. a) bis c) [Beendigung der Mitgliedschaft] entlassen werden. Antragsberechtigt ist jede unbescholtene, volljährige Person, die Aufnahme begehrt aus Gründen der Naturverbundenheit oder wegen freundschaftlicher oder verwandtschaftlicher Beziehung zu Mitgliedern, ohne selbst die Sportfischerei ausüben zu wollen. Sie erhalten keine Fischereipapiere und haben den vom Vorstand jeweils für fördernde Mitglieder festzusetzenden Jahresbeitrag zu entrichten. Sie haben das Recht, an allen Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

 

4.  Die Ehrenmitgliedschaft kann durch Beschluss des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung Personen verliehen werden, die sich um den Verein oder die Fischerei besonders verdient gemacht haben. Für sie besteht keine Vereinsbeitragspflicht.

 

5.  Die Aufnahmegebühren, die Mitgliedsbeiträge sowie sonst festgesetzte Beiträge sind vor der Aufnahme für ein Jahr  im Voraus zu entrichten und nachzuweisen. Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen vom Vorstand abgelehnt werden.

 

 

§ 5

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1.  Die ordentlichen Mitglieder sind berechtigt, an Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und im Rahmen des Rechtes, der Satzung, nachrangiger Ordnungen und von Beschlüssen Vereinseinrichtungen zu nutzen sowie waidgerecht zu fischen. Sie sind bei Ausübung der satzungsgemäßen Tätigkeit im Rahmen der bestehenden Versicherungsverträge über den Landesverband haftpflichtversichert. Die ordentlichen Mitglieder des Vereins erhalten den Verbandspaß und jährlich Beitragsmarken des VDSF. Bei Verleihung der Ehrenmitgliedschaft bleiben Rechte ordentlicher Mitglieder bestehen.

 

2.  Fördernde Mitglieder haben Rederecht bei der Mitgliederversammlung, jedoch kein Stimmrecht. Sie können an nicht-fischereilichen Vereinsveranstaltungen teilnehmen.

 

3.  Die Mitglieder haben die Pflicht die Satzung einzuhalten, den Verein bei der Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben nach besten Kräften zu unterstützen, die Satzung, Ordnungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu befolgen und festgesetzte Zahlungen zu leisten.

 

4.  Die Mitglieder haben sich bei der Angelfischerei vorbildlich an die rechtlichen Grundlagen zu halten. Sie haben gegebenenfalls ihre Fangstatistiken ordnungsgemäß zu führen und dem Fischereiberechtigten zum Ende des Jahres in lesbarer Form abzugeben. Ohne Abgabe dieser Daten erhält das Mitglied keinen neuen Erlaubnisschein.

 

5.  Kein Mitglied darf ein Pacht- oder Kaufangebot auf ein Gewässer oder Gewässerteil abgeben, das der Verein oder ein anderes Mitglied bisher gepachtet hatte oder welches der Verein pachten oder kaufen möchte. Beabsichtigt ein Mitglied ein Gewässer aufzugeben, sind der Verein, Kreis- oder Landesverband unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen.

 

 

§ 6

Beendigung der Mitgliedschaft

 

1.  Die Mitgliedschaft erlischt durch Kündigung, Streichung aus der Mitgliederliste, Ausschluß oder Tod.

 

2.  Eine Kündigung ist schriftlich durch eingeschriebenen Brief an den Vorstand bis zum 30. September eines Jahres mit Wirkung zum Ende des Kalenderjahres zu erklären. Das ausscheidende Mitglied ist verpflichtet, bis zu diesem Zeitpunkt die fälligen Mitgliedsbeiträge zu entrichten.

 

3.  Die Streichung aus der Mitgliederliste kann ohne Anhörung des Mitglieds und ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten durch Beschluß des Vorstandes mit sofortiger Wirkung erfolgen, wenn das Mitglied trotz Mahnung über mehr als sechs Monate mit der Beitragszahlung in Verzug ist oder es ohne Mitteilung an den Verein seinen Wohnsitz gewechselt hat.

 

4.  Der Ausschluß kann aus wichtigem Grund durch Beschluß des Vorstandes erfolgen, insbesondere wenn

 

a.  das Mitglied der Satzung, Ordnungen oder Beschlüssen zuwiderhandelt,

b.  das Mitglied eine direkte oder indirekte Schädigung des Vereins begangen hat oder zu begehen versucht, zur Schädigung anstiftet oder Beihilfe leistet,

c.  das Mitglied durch sein Verhalten dem Ansehen der Angelfischerei oder ihrer Vereinigungen Schaden zufügt, zuzufügen versucht, dazu anstiftet oder Beihilfe leistet.

 

5.  Bei geringerem Fehlverhalten, für das ein unbefristeter Vereinsausschluß nicht angemessen wäre, kann der Vorstand entscheiden auf

a.  zeitweilige Entziehung der Vereinsrechte oder der Angelerlaubnis auf alle oder nur auf bestimmte Vereinsgewässer,

b.  Zahlung von Geldbußen,

c.  Verweis mit oder ohne Auflagen,

d.  Verwarnung mit oder ohne Auflagen,

e.  mehrere der vorstehenden Möglichkeiten.

 

6.  Die Entscheidung ist unverzüglich schriftlich und begründet mitzuteilen. Auf einen innerhalb eines Monats nach Zustellung der Entscheidung zu stellenden Antrag entscheidet der Ehrenrat über den Ausschluß. Zur Regelung der Zusammensetzung des Ehrenrates und zu Grundsätzen des Verfahrensablaufes kann die Mitgliederversammlung eine Ehrenratsordnung erlassen. Bis zur Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte der Person. Der Ehrenrat entscheidet endgültig. Macht das ausgeschlossene Mitglied innerhalb der Frist von der Anrufung des Ehrenrates keinen Gebrauch, wird der Beschluß rechtskräftig. Die Vertretung durch berufliche Rechtsvertreter im Verfahren beim Vorstand oder dem Ehrengericht sind nicht zulässig.

 

7.  Ausscheidende oder rechtskräftig ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen. Vereinspapiere sowie Vereins- und Verbandsabzeichen sind ohne Erstattung zurückzugeben. Mit dem Austritt oder Ausschluß verlieren sie alle Mitgliedsrechte.

 

 

§ 7

Organe, Beschlüsse und Niederschriften

 

1.  Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

2.  Jede form- und fristgerecht einberufene Versammlung oder Sitzung ist beschlußfähig, ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Stimmberechtigten. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt, sofern nicht eine Rechtsvorschrift oder diese Satzung etwas anderes vorschreibt. Beschlüsse sind für alle Mitglieder und Organe bindend. Jedes Mitglied ist antragsberechtigt.

 

3.  Nicht auf der Tagesordnung enthaltene Anträge können behandelt werden, wenn sie bei Dringlichkeit mit mehr als zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen zugelassen werden oder wenn sie durch einen Tagesordnungspunkt gedeckt sind.

 

4.  Über Inhalt und Verlauf der Mitgliederversammlung sowie Vorstandssitzungen sind Niederschriften zu fertigen und nach Unterzeichnung durch den Vorsitzenden sowie dem Protokollführer bis zur nächsten Jahreshauptversammlung oder nach der Versammlung oder Sitzung den Mitgliedern des jeweiligen Organs bekanntzugeben. Die Protokolle sind aktenmäßig zu verwahren. Erfolgt innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe des Protokolls kein schriftlicher Einspruch, so gilt es als genehmigt. Anderenfalls obliegt die Entscheidung der nächsten Versammlung oder Sitzung.

 

 

§ 8

Mitgliederversammlung

 

1.  Die Mitgliederversammlung ist durch den Vorsitzenden im Januar, spätestens im Februar schriftlich mit einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen. Auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder oder aufgrund eines Beschlusses des Vorstands ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb der nächsten vier Wochen nach Zugang des Antrags einzuberufen.

 

2.  Jedes ordentliche Mitglied besitzt bei der Mitgliederversammlung Stimmrecht. Die Stimme ist nicht übertragbar.

 

3.  Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere

 

a.  die Entgegennahme aller Jahresberichte und Jahresabrechnungen,

b.  die Entgegennahme des Rechnungsabschlusses der Vereinsjugend,

c.  die Entlastung des Vorstands,

d.  die Genehmigung des Haushaltsplanes,

f.   die Wahl des Vorstands und der Kassenrevisoren,

h.  die Beschlußfassung über eingebrachte Anträge, einschließlich solcher über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins sowie über Beiträge und sonstige Entgelte, die mindestens sechs Wochen vor der Versammlung beim Vorstand eingegangen sein müssen.

 

4.  Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter oder einem beauftragten Mitglied des Vorstands geleitet. Die Mitgliederversammlung kann einen anderen Versammlungsleiter wählen.

 

 

§ 9

Vorstand

 

1.  Der Vorstand besteht aus dem

 

a.  1. Vorsitzenden,

b.  2. Vorsitzenden,

c.  Kassenwart,

d.  Schriftwart,

e.  Sportwart,

f.   Gewässerwart,

g.  Jugendwart

h.  stv. Gewässerwart

i.   stv. Jugendwart.

j.   stv. Sportwart

 

2.  Als Vorstand im Sinne des § 26 BGB vertreten der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis; die des 2.Vorsitzenden wird jedoch im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des 1.Vorsitzenden beschränkt.

 

3.  Neben dem Ersatz tatsächlich entstandener Aufwendungen sind auch Tätigkeitsvergütungen an Mitglieder des Vorstands und für den Verein in sonstiger Weise ehrenamtlich Tätige in angemessener Höhe zulässig.

 

4.  Wahlen erfolgen durch Handzeichen, soweit nicht mehr als ein Zehntel der abgegebenen Stimmen die geheime Abstimmung verlangt. Wiederwahl ist auch mehrmals zulässig.

 

5.  Vereinsmitglieder, die im Vorstand eines anderen Angelvereins tätig sind, dürfen im ASV Hademarschen kein anderes Vorstandsamt annehmen als das des Jugendwartes oder des stv. Jugendwartes.

 

6.  Amtszeiten betragen drei Jahre und dauern bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Amtsinhabers. Es dürfen nur ordentliche Vereinsmitglieder wählen und sich zur Wahl stellen.

 

7.  Im Falle schwerer Verfehlungen kann die Hauptversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen die Abwahl eines Vorstandsmitgliedes beschließen.

 

8.  Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, hat der Vorstand das Recht der Ergänzung durch Ersatzwahl. Die Amtszeit eines durch Ersatzwahl gewählten Vorstandsmitglieds läuft mit der satzungsgemäßen Neuwahl ab. Jede Ersatzwahl bedarf der Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung.

 

9.  Der Vorstand entscheidet auf seinen vom Vorsitzenden mit einwöchiger Ladungsfrist einzuberufenden Sitzungen über alle Angelegenheiten des Vereins. Ein Vorstandsbeschluß kann schriftlich erfolgen, wenn alle Vorstandsmitglieder diesem Verfahren zustimmen.

 

10. Der Vorstand kann einzelne Mitglieder mit besonderen Aufgaben betrauen.

 

 

§ 10

Kassenführung, Kassenrevisoren

 

1.   Der Kassenwart ist zur ordnungsgemäßen Buchführung verpflichtet. Zum Abschluß eines jeden Geschäftsjahres ist eine Jahresrechnung zu erstellen.

 

2.   Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB überwacht den gesamten Zahlungsverkehr und die Kassenführung. Er kann jederzeit und unverzüglich die Prüfung der Kasse verlangen.

 

3.   Zur Prüfung des Finanzwesens des Vereins wählt die Mitgliederversammlung  zwei Kassenprüfer. Kassenprüfer dürfen weder im ASV Hademarschen, noch in einem anderen Angel-Verein ein anderes Amt innehaben. Die Wahlperiode beträgt zwei Jahre und die Wahl erfolgt umschichtig. Eine sofortige Wiederwahl ist  zulässig.

 

4.   Nach der Prüfung der Jahresrechnung legen die Kassenprüfer der Hauptversammlung einen schriftlichen Bericht vor. Im Falle ordnungsgemäßer Haushaltsführung stellt ein Prüfer den Antrag auf Entlastung des Vorstandes.

 

 

§ 11

Ehrenrat, Ausschüsse

 

1.  Der Ehrenrat des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden und vier Beisitzern. Sie sind auf der Jahreshauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für drei Jahre zu wählen. Wiederwahlen sind zulässig. Der Ehrenrat hat die Aufgabe

     a.  in seiner Eigenschaft als Schlichtungsausschuß alle Streitfälle unter den Mitgliedern zu schlichten, sobald er vom Vorstand oder einem Mitglied des Vereins dazu aufgerufen wird,

     b.  aufgrund der Schlichtungs- und Ehrenratsordnung des Vereins, auf Antrag des Vorstandes oder einem Mitglied des Vereins, Ehrenratsverfahren durchzuführen.

 

2.  Der Vorstand kann bei Bedarf für begrenzte Zeiträume und Aufgaben beratende Ausschüsse einberufen und sachkundige Personen mit besonderen Aufgaben betrauen.

 

 

§ 12

Beitrag

 

Der Jahresbeitrag ist bis zum 31. März eines jeden Geschäftsjahres im Voraus fällig. Beitragspflichtig sind alle ordentlichen und fördernden Mitglieder, auch wenn die Mitgliedschaft nur in einem Teil des Jahres besteht.

 

 

§ 13

Satzungsänderung

 

Satzungsänderungen, auch mit Änderung des Vereinszweckes, bedürfen einer Mehrheit von mindestens zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. Der Vorstand ist ermächtigt, aus vereins- oder steuerrechtlichen Gründen erforderliche redaktionelle Änderungen vorzunehmen.

 

 

§ 14

Auflösung

 

Die Auflösung des Vereins bedarf einer Mehrheit von mindestens drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Das nach Tilgung aller Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt der Auflösung oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Vereinszweckes verbleibende Vermögen fällt an die Gemeinde Hanerau-Hademarschen, die es ausschließlich und unmittelbar für als gemeinnützig, mildtätig anerkannte Zwecke zu verwenden hat.

 

 

 

Schlichtungs- und Ehrenordnung

 

 

§ 1

Allgemeines

 

Das Schlichtungsverfahren ist formlos. Im Falle der gütlichen Beilegung ist eine Niederschrift zu fertigen, von den Beteiligten zu unterschreiben und dem Vereinsvorstand zu übergeben. Kommt eine Schlichtung nicht zustande, können die Beteiligten die Entscheidung des Vorstandes anrufen. Die Entscheidung des Vorstandes ist endgültig.

 

§ 2

Tätigwerden

 

Der Ehrenrat wird gemäß § 11 der Satzung tätig. Er kann die in § 6 der Satzung vorgesehen Entscheidung des Gesamtvorstandes bestätigen, abändern oder aufheben.

 

§ 3

Besorgnis der Befangenheit

 

Ein Mitglied des Schlichtungs- und Ehrenrates kann wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt werden. Der Ablehnungsantrag ist dem Vorsitzenden vor Beginn der Verhandlung vorzutragen. Ein späterer Ablehnungsantrag ist nur zulässig, wenn nachgewiesen wird, daß eine frühere Antragstellung nicht möglich war.

 

Über den Ablehnungsantrag entscheidet der Vorsitzende, der die Verhandlung führt. Wird er selber abgelehnt, so entscheidet der Ehrenrat in seiner Gesamtheit.

 

Im Verhinderungsfall oder in einem begründeten Ablehnungsfall wird das Verfahren von den jeweiligen Stellvertretern durchgeführt.

 

§ 4

Verfahren

 

Der Vorsitzende des Ehrenratsverfahrens gibt dem Beschuldigten, dem Ankläger sowie dem Vorstand von der Eröffnung des Verfahrens Kenntnis. Die Mitteilung an den Beschuldigten muß die Beschwerdepunkte enthalten und die Aufforderung, sich innerhalb einer Frist von 14 Tagen auf die Anschuldigungen unter Benennung von Zeugen und Angabe sonstigen Beweismaterials schriftlich zu äußern. Sie muß ferner den Hinweis enthalten, daß eine Vertretung durch berufliche Rechtsvertreter unzulässig ist.

 

Der weitere Gang des Verfahrens wird vom Vorsitzenden des Ehrenratsverfahrens bestimmt. Er kann die nötigen Auskünfte und Nachforschungen schriftlich einholen oder einen Beisitzer hiermit beauftragen. Er kann auch den Weg der Vernehmung in einer Verhandlung beschreiten.

 

Sobald der Tatbestand als geklärt angesehen werden kann, lädt der Vorsitzende des Verfahrens die Beteiligten zu einem Verhandlungstermin schriftlich ein. Auch dem Vereinsvorsitzenden muß eine Mitteilung zugesandt werden, damit dieser im Termin erscheinen oder sich durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen kann, wenn er es für nötig hält.

 

Zwischen der Absendung und der Ladung durch eingeschriebenen Brief und dem Verhandlungstag muß eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen. Die Ladung ist an den letzten, dem Verein bekannte Anschrift der Beteiligten zu senden. Sie muß die Mitteilung enthalten, daß auch bei Abwesenheit des Empfängers verhandelt wird sowie auch entschieden wird.

 

Dem Beschuldigten ist auf seinen Antrag Einsicht in die Akten zu gewähren.

 

§ 5

Öffentlichkeit

 

Die Verhandlung ist vereinsöffentlich. Alle Beteiligten und Zeugen sind bei Beginn derselben hierauf hinzuweisen. Der Vorstand entscheidet durch Beschluß darüber, ob das Urteil nur den Beteiligten zugestellt oder in der Vereinsversammlung bekanntgegeben werden soll.

 

§ 6

Urteil

 

Die Urteilsfindung erfolgt in Abwesenheit der Beteiligten durch Abstimmung der erkennenden Mitglieder des Ehrenrats. Das Urteil ist schriftlich auszufertigen und zu begründen. Die erkennenden Mitglieder des Ehrenrates haben es zu unterzeichnen. Es ist in vierfacher Ausfertigung dem Vereinsvorstand zu übergeben. Die endgültige Entscheidung wird durch den Vorstand vollzogen.

 

 

 

Jugendordnung

 

 

Die Leitung der Jugendgruppe besteht aus dem Jugendwart. Er wird von den Mitgliedern der Jugendgruppe auf die Dauer von drei Jahren gewählt.

 

Der Jugendwart bedarf nach seiner Wahl der Bestätigung der Jahreshauptversammlung des Vereins.

 

Die Jugendgruppe führt ein Jugendleben nach eigener Ordnung. Sie wählt sich noch einen Vertrauensmann aus ihrem Reihen, der den Jugendwart unterstützt. Der Jugendwart wird bei Bedarf weiterhin unterstützt durch den Sport- und den Gewässerwart des Vereins.

 

Sinn und Zweck der Jugendgruppenarbeit ist, die Jugendlichen zu waidgerechten Anglern zu erziehen, staatsbürgerlich zu schulen und im jugendpflegerischen Sinn zu betreuen.

 

Die Jugend des Deutschen Angelfischerverbandes e.V. bekennt sich zur olympischen Idee. Sie wahrt in ihrer Erziehung parteipolitische, konfessionelle und weltanschauliche Neutralität. Als Jugendlicher gelten alle Jungen und Mädchen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Mitglied kann jeder Jugendliche über sechs Jahren mit Zustimmung des Erziehungsberechtigten werden.

 

Zur Förderung der Jugendgruppenarbeit wird der Jugendgruppe der von ihren Mitgliedern aufgebrachte Beitrag zur Verfügung gestellt. Die Höhe des Beitrages bestimmt die Jugendgruppenleitung nach Absprache mit dem Vorstand des Vereins. Über die Verwendung der Mittel verfügt die Jugendgruppenleitung im Benehmen mit dem Vorstand des Vereins. Die Jugendlichen erhalten als Nachweis ihrer Mitgliedschaft den Sportfischerpaß, der mit gültigen Beitragsmarken des DAFV versehen sein muß.

 

Die Verwendung der Jugendmittel wird vom Verein überwacht und geprüft.

 

Für alle Vorkommnisse gilt sinngemäß die Satzung des Vereins.