Der Nord-Ostsee-Kanal

Der 1895 in Betrieb genommenen Nord-Ostsee-Kanal ist nicht nur die meistbefahrene, künstliche Wasserstrasse der Welt, sondern auch ein bei Anglern sehr geschätztes Gewässer. Viele unserer Vereinsmitglieder sind am NOK oft unterwegs auf der spannenden Jagd nach seinen Bewohnern. Durch die Mitgliedschaft des ASV Hademarschen e.V. im Landessportfischerverband Schleswig-Holstein e.V. können unsere Vereinsmitglieder vergünstigte Jahreskarten (38,00 € anstatt 120,00 €) für dieses phantastische und reizvolle Gewässer bekommen.

 

Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet, wie der Name schon sagt die Nordsee mit der Ostsee. Von der Elbmündung in Brunsbüttel bis nach Kiel in die Kieler Förde, münden viele kleinere Flüsse in die knapp 100 km lange Wasserstrasse.

     

Der Fischbestand des Kanals ist beeindruckend. Aale, Alande, Bachforellen, Barsche, Brassen, Dorsche, Flundern, Hechte, Karpfen, Meerforellen, Quappen, Rapfen, Rotaugen, Rotfedern, und Zander. Sowie viele andere. Selbst der Hering zieht im Frühjahr in den Kanal, um sein Laichgeschäft hier zu erledigen. Vereinzelnt wurde auch schon andere Exoten wie Stör, Regenbogenforellen und Graskarpfen gefangen. Hinzukommt ein Neozoon welche sich massiv im NOK ausgebreitet hat, die Schwarzmund-Grundel.

 

Doch profitieren die Raubfische des NOK von der Grundel. Ihr Fluchtverhalten ist nicht auf unsere Räuber ausgelegt. So konnte sich der Zanderbestand im Kanal dank dieser immer und reichlich verfügbaren "Nahrungsergänzung" stark vergrößern. (http://www.lsfv-sh.de/neuigkeiten/125-neuigkeiten-2012/1001-zander-im-nok )

 

Das Nok ist von vielen Stellen aus gut anzufahren. Allerdings dürfen die beidseitig am Kanal vorhandenen Betriebswege nur von Betriebsfahrzeugen befahren werden. Jedoch führen die öffentlichen Strassen jeden Angler an Stellen, von wo aus die guten Angelstellen mit nur wenigen Schritten erreicht werden können.

      

Weiterhin ist zu beachten, dass der Schiffsverkehr auf dem Kanal immer vorrang hat und durch Angler nicht beeinträchtigt werden darf. Hinzu kommt, dass durch den Schiffsverkehr eine teilweise nicht unerhebliche Sogwirkung entsteht. An diese muss man sich als nicht ortskundiger Angler erst einmal gewöhnen. Vieleicht ist es in manchen Situationen besser, die Köder einzuholen und den Schiffsverkehr passieren zu lassen.

       

Für die Angelart kann sich jeder selbst entscheiden, ob nun auf Grund, mit der Pose oder das Spinfischen mit Kunstködern. Alles ist möglich. 

 

Sollte sich der Angler für Grundmontagen entscheiden, ist es ratsam die Bebleiung etwas schwerer zu wählen. Als Köder haben sich Würmer, tote Köderfische und Garnelen bewährt. Doch kann man auch mit andern Experimentieren.

 

Die Posenmontagen sind aufgrund der Strömung ebenfalls etwas schwerer zu wählen. Erfahrene Angler fischen oft mit langen Stippruten direkt am Ende der Steinböschung.

 

Kunstköder kommen ja jedes Jahr zahlreiche neue auf den Markt. Viele Angler nutzen Gummifische an 20 bis 30 gr. schweren Jig-Köpfen. Andere bevorzugen Dropshot oder C + T-Rig-Montagen. Probieren sie es einfach aus. Bedenken sie jedoch, dass sich schon sehr oft Kunstköder in der Steinpackung am Rande des NOK verfangen haben.

 

Der ASV Hademarschen e.V. wünscht euch Petri Heil im Nord-Ostsee-Kanal